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SPV- und Investmentmodell

Zielsetzung des Investmentmodells

Das Innovestment-Team hat von Beginn an die Start-up-Finanzierung via Crowdinvesting aktiv mitgestaltet. Über mehrere Jahre konzentrierte sich Innovestment darauf, ein tragfähiges und nachhaltiges Beteiligungskonzept für seine Kunden zu entwickeln. Das Ergebnis war das 2015 in Zusammenarbeit mit Gründern, Investoren und Rechtsexperten im Kompetenzfeld Unternehmensfinanzierung und Kapitalmarktrecht präsentierte einzigartige Beteiligungsmodell mit einem Pooling (SPV-Modell). Mit dem SPV-Modell wurde ein zusätzlicher Baustein für die Risikokapitalfinanzierung junger Unternehmen bereitgestellt – eine kompatible Ergänzung zu den bestehenden Finanzierungsformen. Mit seinem SPV-Modell trägt Innovestment maßgeblich dazu bei, dass Start-up-Beteiligungen für Privatanleger via Crowdinvesting in Deutschland attraktiv sind.

Ausgestaltung des SPV-Modells

Die Kapitalaufnahme des Start-ups erfolgt bei Innovestment durch die Ausgabe von partiarischen Nachrangdarlehen über eine - eigens für das jeweilige Start-up gegründete - Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle - SPV) an die Investoren. Diese spezielle Form von Darlehen ist durch die Verzinsung über eine Beteiligung an den Unternehmenserlösen gekennzeichnet.

Innovestment bündelt die Darlehen der Investoren in der SPV, die sich mit dem gesamten Investitionsbetrag der Crowd-Investoren nach erfolgreicher Finanzierung als eigenständiger Gesellschafter am Start-up beteiligt. Die Bündelung der einzelnen Investitionen wird auch „Pooling“ genannt.

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Wesentliche Vorteile für Crowd-Investoren und Start-ups

  • Mit der Zweckgesellschaft SPV erhält das Start-up nicht die Vielzahl neuer Crowd-Darlehensgeber als Vertragspartner, sondern nur einen Mitgesellschafter. Die SPV ist ein echter Gesellschafter (Miteigentümer) des Start-ups. Andere und künftige Kapitalgeber können dessen Qualität und Position stets einschätzen. Das SPV-Modell schafft mehr Klarheit, Kontinuität und Planbarkeit.
  • Die SPV bündelt die Finanzierungskraft der Crowd-Investoren und bringt Eigenkapital in das Start-up ein.
  • Auf Basis der Beteiligungs- und Gesellschaftervereinbarung zwischen SPV und Start-up wird den Crowd-Investoren mittelbarer Schutz ihrer Investition gewährt, ohne dass sie bei begleitenden oder späteren Kofinanzierungen durch andere Kapitalgeber – z. B. Venture-Capital-Gesellschaften – benachteiligt werden.
  • Die SPV kann für Folgefinanzierungen, z. B. durch die Ausgabe neuer partiarischer Nachrangdarlehen, des Start-ups mehrfach verwendet werden. Die Crowd-Anleger können in diesem Fall ihr Investment aufstocken.
  • Die Interessen der Crowd-Investoren werden zentral durch den SPV-Geschäftsführer vertreten. Die Investoren-Administration wird damit vereinfacht. 

SPV-Geschäftsführer – Interessensvertretung der Crowd-Investoren

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Die Rechte der SPV als Gesellschafter des Start-ups und folglich die Interessen der Crowd-Investoren werden durch den Geschäftsführer der SPV ausgeübt. Diese Person investiert in der Finanzierungskampagne zu den selben Konditionen wie die Crowd-Investoren und wird beim Beitritt der SPV zum Start-up gewählt. Um einen Interessengleichlauf mit den Interessen der Crowd-Investoren zu gewährleisten, erhält der SPV-Geschäftsführer ein ausschließlich erfolgsabhängiges Gehalt. Die Geschäftsführung beruft jährlich eine webbasierte Versammlungen der Crowd-Anleger ein. Die SPV als zentrale Kommunikationsstelle verleiht den Crowd-Investoren eine starke und gemeinsame Stimme – ein Gewinn auch für das Start-up.

 

Rolle und Profil des SPV-Geschäftsführers:

  • Der SPV-Geschäftsführer verfügt über unternehmerische Erfahrung und wird von Innovestment im Verlauf seiner Geschäftsführerrolle eng begleitet.
  • Der SPV-Geschäftsführer hat durch die zentrale Ausübung der Gesellschaftsrechte und seine Teilnahmen an den Gesellschafterversammlungen einen direkten und vollumfänglichen Einblick in die Entwicklung des Start-ups.
  • Damit kann der SPV-Geschäftsführer auch vertrauliche Informationen einsehen, die für die Crowd-Investoren nicht einsehbar sein können.
  • Der SPV-Geschäftsführer hat gleichlaufende Interessen mit den Crowd-Investoren, da er im Zuge der einheitlichen Finanzierung über Innovestment ebenfalls in das Start-up investiert hat. Seine Vergütung ist zudem erlösabhängig (5 % Carry von an die Crowd-Investoren ausgeschütteten Erlösen).
  • Durch die erlösabhängige Vergütung ist der SPV-Geschäftsführer an einem attraktiven Exit des Start-ups interessiert.

Darstellung des Investmentmodells

Gesellschaftsstruktur
nach Abschluss der Crowdfinanzierung

SPV Modell

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